Kastor Foyer |

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Architekten: TEK TO NIK Architekten und Generalplaner GmbH Bauherr: Alstria office Kastor GmbH & Co. KG Projektbeschreibung:

Deutscher Natursteinpreis 2026
Kategorie C mit besonderer Anerkennung

Die parametrisch gestaltete Bauplastik schmückt das neue Foyer des Kastor-Hochhauses in Frankfurt a. M. Mit insgesamt 130 qm erstreckt sie sich fast über die
gesamte Wandfläche hinter dem Tresen und stellt damit wahrscheinlich die größte Wandplastik aus Naturstein in den letzten 50 Jahren in Europa dar. Die Riffelung erweist sich beim genauen Hinsehen als eine raffinierte, digital produzierte Steinmetzarbeit.

Die handwerkliche Herausforderung lag in der Individualität der gleitenden Übergänge. Kein Element gleicht dem anderen, weil der Nullpunkt zwischen konkav und konvex für jede Kannelüre individuell definiert ist. Die Plastik musste daher über die volle Höhe und Breite Punkt für Punkt vorgezeichnet und äußerst exakt ausgefräst werden.

In die Elemente sind Lichtbögen eingelassen. Die Bögen können konkav und konvex gesehen werden. Ihr Licht tritt jeweils dort aus der Riffelung hervor, wo die konkave und konvexe Rundung aufeinandertreffen.

Die Wandplastik demonstriert für die moderne Architektur die Wiederbelebung traditioneller Reliefs. Die Gestaltung war nur mit den heutigen innovativen Technologien realisierbar. War die klassische Moderne von Flächigkeit, Rasterung und Reihung geprägt, zeigt diese Wandplastik, dass Architekten jetzt Naturstein wieder für plastische, individuelle und haptisch faszinierende Fassaden einsetzen können.

Stein: Creme Royal®,
Kalkstein, weiß, geschliffen C60
Creme Royal®,
Kalkstein, weiß, kanneliert





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